November 8th, 2011 by admin
Im Flachland ist er noch nicht angekommen, doch im Hochgebirge greift der Winter immer mehr Raum. Immer mehr Alpenstraßen sind wegen Tiefschnee unpassierbar und für den Durchgangsverkehr gesperrt. Wie der ACE Auto Club Europa aktuell meldet, sind derzeit 21 der rund 200 meist befahrenen Alpenpässe im Hochgebirge nicht mehr befahrbar, acht mehr als eine Woche zuvor. Mit einer Wintersperre versehen sind u.a. der San Bernadinopass und auch der Nufenenpass in der Schweiz, die beide in der vergangenen Woche nur vorübergehend geschlossen waren. Das Stilfserjoch in Italien und der höchste überfahrbare Gebirgspass der Alpen, der Iseran in Frankreich, sind seit Kurzem bis Frühjahr 2012 nicht mehr passierbar. Die Großglockner-Hochalpenstraße bleibt aufgrund der insgesamt ruhigen Wetterlage voraussichtlich noch bis Mitte November 2011 für den Durchgangsverkehr geöffnet. Geraten wird, die Hochalpen nur mit Schneeketten im Gepäck anzusteuern. Neu bzw. vorübergehend geschlossen sind:· F: Allos · F: Cayolle· F/I: Larche· I/CH: Umbrailpass· CH: Furkapass· CH: St Gotthardpass Ab sofort Wintersperre bis Frühjahr 2012:· I: Stilfserjoch· F: Iseran · F/I: Lombarde· F: Resteford/ La Bonette· CH: Nufenen· CH: San BernadinopassWinterausrüstungspflicht in SüdtirolIn Südtirol dürfen bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur Fahrzeuge fahren, die Winterreifen oder montierte Schneeketten haben. Die Verordnung wird mittels entsprechender Straßenbeschilderung zur Kenntnis gebracht. Kettenpflicht in der Schweiz Der ACE empfiehlt, bei Fahrten in die Schweizer Bergwelt generell Schneeketten mitzuführen. Viele Pässe haben Schnee bedeckte Fahrbahnen und eine Kettenpflicht für einzelne Pässe kann jederzeit kurzfristig eingeführt werden. (Auto-Reporter.NET/sr)
November 8th, 2011 by admin
Viele Caravanbesitzer schicken ihr Freizeitfahrzeug jetzt in die Winterpause. Doch bevor sie das Fahrzeug für längere Zeit abstellen, empfehlen die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung eine gründliche Außen- und Innenreinigung. Wer einige Besonderheiten bedenkt, vermeidet böse Überraschungen vor dem Start in die nächste Caravansaison. Bei der Winterfestmachung lohnt auch ein Blick unters Fahrzeug, wo aus Laub und Erde entstandene Schmutznester Feuchtigkeit binden können und so Fäulnis oder Korrosion begünstigen. Für Tür-, Außenklappen- und Fensterdichtungen reicht die Behandlung mit einem entsprechenden säurefreien Gummipflegemittel. Das verhindert das Anfrieren der Dichtungen und hält das Material auf Dauer elastisch.Bei hartnäckigen Verschmutzungen oder Flecken in Polstern und Teppichen werden Spezialpräparate wie hochwertige Schaumreiniger empfohlen. Der Clou ist der integrierte Geruchskiller, den es auch als separates Produkt gibt. Unangenehme Gerüche werden komplett aus dem Gewebe entfernt und nicht nur überdeckt. Sogar verschütteter Milch ist ein solcher Reiniger gewachsen. Ansonsten reicht es aus, Teppiche und Polster abzusaugen und anschließend locker im Wagen aufzustellen.Beim PVC-Boden und allen glatten Flächen kommt ein milder Haushaltsreiniger zum Einsatz. Möbelklappen, Türen und der Kühlschrank bleiben nach der Reinigung offen, damit die Luft zirkulieren kann. Ansonsten kann sich in längere Zeit abgestellten Fahrzeugen ein leicht muffiger Geruch bilden. Dagegen hilft regelmäßiges Lüften, vorzugsweise bei trockenem Wetter, alle vier bis sechs Wochen eine Stunde lang.Besonderes Augenmerk, so raten die GTÜ-Experten, sollte der Wasseranlage gelten. Noch bevor die Temperaturen in den Keller gehen, ist das gesamte Frischwassersystem komplett zu entleeren und frostfest zu machen. Dazu sind alle Armaturen zu öffnen. Achtung: Die Frischwasserpumpe muss deaktiviert sein. Auf Nummer sicher geht, wer Wasserleitungen, Pumpen und Armaturen mit ölfreier Pressluft durchbläst. Auch kleinste Wasserreste habe da keine Chance. Vollständig entleert werden muss auch der Toiletten- und Abwassertank.Winterpause bedeutet Stillstand auch für die Reifen. Um Reifenstandplatten zu vermeiden, wird empfohlen, die Pneus etwas mehr aufzupumpen und das Fahrzeug alle paar Wochen etwas von Hand zu bewegen. Wenige Zentimeter reichen bereits aus. Nicht zu vergessen sind die Gasflaschen. Sind sie zugedreht, abgeklemmt und mit der Schutzkappe versehen, kann der Winter fast kommen. Ein letzter Handgriff: Vorhandene Öffnungen und Rohre sollten verschlossen werden. So bleiben Insekten und Krabbeltiere draußen. (Auto-Reporter.NET/arie)
November 7th, 2011 by admin
Am kommenden Wochenende vom 11. bis 13. November können Autofahrer weitgehend beruhigt auf die Piste gehen. In seiner wöchentlichen Stauprognose sagt der ADAC eine weitgehend „störungsfreie Fahrt“ voraus. Allein vor Baustellenbereichen drohten auf den Autobahnen kürzere Verzögerungen. Aber auch deren Zahl nimmt langsam ab. Gab es in der Vorwoche auf den Fernstraßen noch 420 Baustellen, sind es jetzt noch 360. Auf folgenden Strecken wird am heftigsten gearbeitet: - A 1 Bremen–Hamburg–Lübeck - A 2 Dortmund–Hannover - A 3 Würzburg–Frankfurt–Köln - A 4 Bad Hersfeld–Erfurt–Chemnitz - A 5 Basel–Karlsruhe und Heidelberg–Darmstadt - A 7 Ulm–Würzburg und Kassel–Hannover–Hamburg - A 8 Karlsruhe–Stuttgart–München- A 10 Berliner Ring - A 11 Berlin–Stettin - A 13 Dresden–Schönefelder Kreuz - A 19 Rostock–Wittstock - A 24 Schwerin–Hamburg - A 45 Gießen–Hagen - A 61 Ludwigshafen–Koblenz - A 81 Heilbronn–Würzburg Auch auf den Autobahnen im benachbarten Ausland könnten Bauarbeiten die Fahrt für kurze Zeit stocken lassen. Allerdings sollte man sich mehr und mehr auf wetterbedingte Behinderungen wie Nebel, überfrierende Nässe und Schnee einstellen. Die Zeit für die Umrüstung auf Winter- oder zumindest Ganzjahresreifen ist längst gekommen; bei Fahrten in die Alpen sollte die Winterausrüstung nicht fehlen. (Auto-Reporter.NET/sr)
November 5th, 2011 by admin
Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen und wird im kommenden Jahr sogar noch steigen. Zu diesem Fazit gelangt der ADAC nach der Auswertung der Reisetrends im Jahr 2012. Fest steht: Die Urlaubsreisen werden länger. 72,8 Prozent der Befragten gaben an, im nächsten Jahr eine längere Urlaubsreise zu machen. 2011 waren es noch 68 Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurde im Rahmen des ADAC Reisemonitors 4.800 ADAC-Mitglieder zu ihrem Reiseverhalten befragt. Ungebrochen nach wie vor die Leidenschaft für den Urlaub in der Heimat, auch wenn zahlenmäßig weniger Urlauber hier ihre Ferien verbringen wollen. Deutschland liegt als beliebtestes Reiseland seit Jahren an der Spitze. Für 2012 gaben 26, 9 Prozent an, im nächsten Jahr ihren Urlaub in heimischen Gefilden verbringen zu wollen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist das zwar ein Rückgang (2011: 34,9 %), doch die Zweit- und Drittplatzierten Länder Italien und Spanien folgen in weitem Abstand mit jeweils neun Prozent. Dahinter rangieren Österreich (5 %), Frankreich/Monaco und die Türkei (je 3,2 %) und Skandinavien mit 2,9 Prozent. (Auto-Reporter.NET/arie)
November 1st, 2011 by admin
Ältere Fahrzeuge dürfen ab heute, 1. November 2011, nicht mehr in die Innenstädte von Bozen und Brixen. In den beiden Gemeinden treten als Anti-Smog-Maßnahme umfangreiche Fahrverbote in Kraft. Anders als in den Vorjahren gilt das Fahrverbot nicht nur in der Wintersaison, sondern das ganze Jahr. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 155 Euro. Um Ärger mit den Ordnungshütern zu vermeiden, empfiehlt der ADAC Urlaubern, in den Außenbereichen der Städte zu parken und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Zentren von Bozen und Brixen sind für Fahrzeuge der Klassen Euro 0 und Euro 1 von Montag bis Freitag (außer Feiertage) in den Zeiten von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr tabu. Betroffen sind auch Oldtimer. In die Innenstadt von Bozen dürfen zudem auch generell keine Zweitaktmotorräder, egal, ob sie einen Kat haben oder nicht. Freie Fahrt zu jeder Zeit haben lediglich Kraftfahrzeuge der Klassen Euro 2, Euro 3, Euro 4 und Euro 5. Nicht betroffen von den Fahrverboten ist der Verkehr auf Autobahnen. Touristen, deren Unterkunft in der Fahrverbotszone liegt, dürfen mit einer Buchungsbestätigung an- und abreisen. Dies gilt auch für Busse, die ihre Insassen abliefern und abholen. In den vergangenen Jahren gab es in Bruneck, Meran, Leifers, Pfatten, Eppan, Branzoll, Algund, Tscherms, Lana, Burgstall, Marling, Tirol, Vahrn und St. Lorenzen für den Zeitraum 1. November bis 31. März spezielle Winterfahrverbote. Auf diese Maßnahme verzichten die genannten Orte ab sofort. Ein Ganzjahresverbot wurde nicht verhängt. Weitere italienische Städte und Gemeinden werden zu ähnlichen Maßnahmen greifen. Mitunter werden außerdem kurzfristig sogenannte „Autofreie Sonntage“ ausgerufen. An diesen Sonntagen ruht dann der komplette private Pkw-Verkehr. Eine Übersicht über derartige Sperrungen sucht man als Italien-Reisender aber vergebens. Eine zentrale Meldestelle gibt es für sie in Italien nicht und damit auch keine Übersicht über die von den Anti-Smog-Maßnahmen betroffenen Orte. In den meisten Fällen weisen Radiodurchsagen, Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter Straßensperren auf die Fahrverbote hin. Manche Gemeinden und Regionen informieren darüber hinaus auf ihren Internetseiten. Auch Touristenbüros vor Ort geben Auskunft (weitere Informationen zu Fahrverboten unter www.adac.de/reise_freizeit). (Auto-Reporter.NET/sr)