Von Kurven und Kufen – Vier rasante Vorschläge für Rodel-Fans

Rodeln ist sicher die lässigste Form von Wintersport. Und die bequemste. Kein großer Kraftaufwand und doch ganz viel Spaß. Im Sitzen den Hang hinuntersegeln, immer schneller und schneller werden und sich dann in die Kurven legen, das hat was!  Wenn einem der Fahrtwind um die Ohren braust und die Schneelandschaft links und rechts nur so an einem vorbei fliegt – ein tolles Gefühl! Vier Vorschläge für Kurvenflitzer in Südtirol, Bayern und dem Salzburger Land.

Rodelspaß am Ritten – Bozen (Südtirol)

Der Ritten, eigentlich Rittner Horn, ist der Hausberg von Bozen. Er liegt auf 2.000 Meter und ist von der Stadt bequem mit der Bergbahn zu erreichen. Oder auch zu Fuß: Man folgt einfach den im Winter geräumten Wanderwegen und wärmt sich so für die Talfahrt richtig gut auf. Die Naturrodelbahn startet bei der Mittelstation der Bergbahn Rittner Horn und schlängelt sich gut 2,5 Kilometer lang über sanfte Almen und abenteuerliche Waldstücke bis hinunter ins Tal. Wer seinen Fahrstil optimieren und vor allem die richtige Bremstechnik erlernen will, findet neben der Mittelstation einen Übungsparcours, wo die ganze Wintersaison hindurch, immer montags zwischen 11 und 15 Uhr, kostenlose Schnupperkurse vom Profi Helmut Gamper angeboten werden. Das Equipment steht im Skicenter bei der Talstation Pemmern bereit. Weitere Infos unter: www.ritten.com

Kilometerlanges Kurven im Ahrntal (Südtirol)

„Lang, länger, am längsten” heißt es im Ahrntal, einem der ursprünglichsten Tälern Südtirols mit rund 84 Dreitausendern und der längsten Rodelstrecke des Landes. Sie führt vom Skigebiet Speikboden ins Tal und endet nach sagenhaften 10 Kilometern direkt vor dem Alpin & Spa Resort Schwarzenstein, benannt nach einem der mächtigsten Bergriesen der Region. Wer Rodeln noch nie selbst erlebt hat, sollte es hier ausprobieren! Am schönsten ist es zusammen mit den besten Freunden oder der ganzen Familie. Je mehr Rodler mit von der Partie sind, desto besser! Die Schlitten werden kostenlos vom Hotel bereitgestellt. Oder auf einer der Almhütten in der Umgebung – rund 30 sind im Winter geöffnet – ausgeliehen. Für Einsteiger bietet das Hotel geführte Rodelausflüge an. Da stampfen dann alle gemeinsam auf Schneeschuhen den Berg hinauf. Nach einer kurzen Hüttenrast bei Punsch oder Zitronentee geht’s dann hurtig hinunter ins Tal. Und vor dem Abendessen noch schnell zum Aufwärmen und Planschen in den Wellnessbereich des Hotels! Das Alpin & Spa Resort Schwarzenstein gehört übrigens zum erlesenen Kreis der Belvita Leading Wellneshotels Südtirol. Weitere Infos unter: www.schwarzenstein.com

Fliegender Teppich im Chiemgau (Oberbayern)

Das idyllisch am Wasser gelegene Örtchen Truchtlaching verwandelt sich im Winter in ein wahres Wunderland für kleine und große Kinder. Susanne und Matthias Untermayer vom Moierhof – einem richtigen Bauernhof mit Kühen, Pferden, Schweinen und Hühnern – lassen sich immer wieder was Neues einfallen. Für Kinder und Junggebliebene unter den Gästen entrollen sie den roten Teppich. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Der „Fliegende Teppich” wird im Winter vom hauseigenen Traktor gezogen, er nimmt langsam Fahrt auf, wird schnell und schneller und jeder versucht unter Gejauchze und Gejohle sein Gleichgewicht zu halten und nicht abzurutschen. So muss Winter sein! Wem das Segeln über das Schneefeld zu „steil” ist, der findet auf dem Moierhof, 800 Meter vom Chiemsee entfernt, auch ganz klassische Winterfreuden: Mit Oma und Opa einen Schneemann bauen, Papa bei der wilden Schneeballschlacht „abschießen”, mit den neuen Freunden das selbstgebaute Iglu testen – an Möglichkeiten fehlt es am Moierhof nicht! Weitere Infos unter: www.moierhof.de

Hurtig hinunter durch die Nacht Neukirchen am Großvenediger  (Salzburger Land)

Langstreckenrodeln ist in Neukirchen so populär wie anderswo das Skifahren. Vom Wildkogel (2224 m) bis Bramberg (819 m) verläuft die längste beleuchtete Strecke der Welt. Wer in die Rodler-Szene einsteigen und Profi-Luft schnuppern will, braucht sich nur im Wanderhotel Gassner einzuquartieren. Juniorchef Hans-Peter Gassner ist beim Langstreckenrodeln am Wildkogel schon einmal am Siegerpodest gestanden und Tochter Magdalena schaffte letztes Jahr beim Venedigerpokalrodeln Platz 3. Die Gassners betreiben in Neukirchen sogar ihre eigene, 1,2 Kilometer lange und bis 22 Uhr befahrbare Rodelbahn, auf der sie Hotelgäste  immer wieder gern zu kleinen privaten Rennen herausfordern. Fahrbare Untersetzter – ob flotte Rennrodel, gemütlicher Familienschlitten oder schnittiger Bob – werden selbstverständlich bereitgestellt. Auch die Wildkogel-Rodelbahn ist bis 22 Uhr mit Flutlicht beleuchtet. Dreimal pro Woche gibt es die Möglichkeit, bequem mit den Bergbahnen zum Start zu schweben. Die anschließende extralange Talfahrt mit Panoramablick dauert je nach Technik und Aerodynamik zwischen 30 bis 50 Minuten. Nicht eingerechnet sind die Zwischenstopps zum Auftanken in gemütlichen Skihütten und Berggasthöfen. Weitere Infos unter: www.hotel-gassner.at

(Quelle/ Bilder: Girasole)

 

 

 

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