Burg, Wachturm, Mühle – Gute (Zeit-)Reise

Wenn sich einer mit Ferienhäusern auskennt, dann „To Toskana“. Schließlich vermittelt der Ferienhausspezialist seit fast zwanzig Jahren mehr als 700 private Villen, Ferienhäuser und Wohnungen zwischen Florenz, Siena und Pisa. Darunter auch so außergewöhnliche Objekte wie die drei folgenden:

Castello Pandolfini: Urlauben wie Liz Taylor auf einer 500 Jahre alten Burg im Chianti

Wir schreiben das Jahr 1585: Francesco de Medici schenkt dem berühmten Bildhauer Giambologna eine Burg in den Hügeln des Chianti, nur gut zehn Kilometer vor den Toren von Florenz. Später dann gehen Burg und Ländereien an Giambolognas Schüler Pietro Tacca, noch später an Prinz Talleyrand über, bevor sie Mitte des 18. Jahrhunderts von Graf Roberto Pandolfini und seiner Frau Beatrice erworben werden. Wir schreiben das Jahr 2017: Das Castello Pandolfini befindet sich nach wie vor im Familienbesitz. Graf und Gräfin Pandolfini leben in einem Teil der 1.500 Quadratmeter großen Medici-Residenz, den anderen Teil (natürlich mit separatem Eingang) vermieten sie an illustre Gesellschaften – allen voran Hochzeitsgesellschaften – von bis zu 18 Personen. Standesgemäß, also neun Schlafzimmer und neun Badezimmer. Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist „Il Salone da Ballo“, der große Ballsaal mit Holzdecke, Steinboden und 500 Jahre alten Kunstwerken. Die Gärten und der Pool sind exklusiv für Gäste reserviert. Apropos Pool: Der ist natürlich ein stilreiner Infinity Pool, 13 mal 12 Meter groß und chlorfrei. Bei klarem Wetter reicht der Blick hinab bis nach Florenz. Ein Urlaub in diesem toskanischen „Castello“ bei einem echten Grafen ist ein unvergessliches Erlebnis und seinen Preis ab 13.125 Euro pro Woche für 18 Personen allemal wert. Schließlich pflegte hier auch Elizabeth Taylor in den 50er Jahren ihre Urlaubstage zu verbringen. Infos: www.to-toskana.de/castellopandolfini/

Torre delle Cannelle: Übernachten in einem Wachturm an der Maremma-Küste

Die Maremma war zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert ein bevorzugtes Ziel von Piraten. Weniger zum Zweck des Urlaubs, sondern zum Aufbessern der Kleingeldkasse. Also baute Don Pedro di Toledo, der zweite König von Neapel, ab Mitte des 16. Jahrhunderts entlang der Küste ein Netz aus Wachtürmen – etwa alle fünf Kilometer Küstenlinie einen. Jeder der steinernen Wachtürme war etwa 15 Meter hoch, hatte einen quadratischen Grundriss und meist eine Dachterrasse. Die Eingangstür befand sich auf der sicheren Seite, also in Richtung Festland. Die einzigen Öffnungen waren kleine Schießscharten für die Wachen. Heute stehen entlang der Maremma-Küste noch ein Dutzend der von den Spaniern errichteten Wachtürme. Einer davon, der „Torre delle Cannelle“, steht mitten im Naturpark „Parco Naturale della Maremma“ an der südlichen Küste der Toskana, nicht weit vom Hafenörtchen Talamone entfernt. In diesem auf einem steil ins Meer abfallenden Felsen gelegenen Torre können Urlauber Turmwächter auf Zeit spielen. Diese einzigartige Ferienunterkunft ermöglicht es bis zu zehn Gästen, einen herrlichen Urlaub in der Einsamkeit des Parco Naturale della Maremma zu verbringen. Pool? Besser! Eigener Strand! Ein schattiger Weg führt vom Wachturm 50 Meter hinab zum völlig abgeschiedenen Strand, der auf eine hübsche Bucht mit kristallklarem Wasser blickt. Auch der Preis ab 4.200 Euro pro Woche für bis zu zehn Gäste würde jedem Piraten gut gefallen! Infos: www.to-toskana.de/torredellecannelle

Mulino Morandi: Es klappert die Mühle am toskanischen Bach…

Kastanienmehl gehört seit Menschengedenken zu den Grundnahrungsmitteln der Bewohner der Toskana. 800 Jahre nach ihrem Bau wurde die „Mulino Morandi“ nun von einer Kastanienmühle zu einem stilvollen, typisch toskanischen Ferienhaus umgebaut. Nicht von Wallstreet-Investoren, sondern von einem einheimischen jungen Pärchen, das auf biologisch-nachhaltige Materialien und auf kreativ-stilvolle Ausstattung Wert legt. Die Mulino Morandi liegt, von Wäldern umgeben und in Hanglage, zwischen Arezzo und Florenz. Dieses beeindruckend restaurierte Einzelhaus hat drei Stockwerke und vermengt traditionell toskanischen Stil auf wunderbare Weise mit moderner Einrichtung. Offene Kamine sind hier Ehrensache. Und in einem Schlafzimmer stehen z. B. hinter dem Bett noch die früheren Mühlsteine. Apropos Mühlstein: Das Originalwasserbecken, das die Schaufelräder der Mühle einst antrieb, dient heute als stilvoller Salzwasserpool für die Gäste. Der schmale Pool wird von einer Holzterrasse umgeben, auf der jede Menge Liegestühle auf sonnenhungrige Gäste warten. Und wer in den Genuss der wundervollen, von der Oma selbst gebackenen „Torta della Nonna“ kommt, der möchte am liebsten gar nicht mehr abreisen! Oder besser: Der möchte gleich für den nächsten Urlaub die Mühle Morandi buchen. Der Preis für zehn (optional zwölf Personen)? Ab 2.440 Euro pro Woche. Infos: www.to-toskana.de/mulinomorandi10/

Über „To Toskana“:                                        

Der Ferienhaus-Spezialist „To Toskana“ vermittelt seit fast zwanzig Jahren mehr als 700 private Villen, Ferienhäuser und Wohnungen. Das Besondere ist nicht die Best-Preis-Garantie (die versteht sich von selbst), sondern der „Familienanschluss“: Vor Ort stehen Locals mit Rat und Tat zur Seite. Wann und wo findet der Einheimischen-Wochenmarkt statt? Wie entdeckt man die versteckte Badebucht? Wo trinkt man den besten Montecastelli? Einfach den Hausherrn fragen! www.to-toskana.de

(Quelle/Bilder: NEOCOMM Media & Communication GmbH)

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