Neueröffnung: Meliá Serengeti Lodge in Tansania

Die größte spanische Hotelkette Meliá Hotels International hat mit der Meliá Serengeti Lodge ein beeindruckendes Hotel eröffnet, das dem neuesten Standard an nachhaltiger Architektur und Technologien entspricht. Diese bedachtsam in die atemberaubende Landschaft integrierte zweistöckige Anlage bietet die Services und Annehmlichkeiten eines Luxushotels, gepaart mit spanischer Gastfreundlichkeit. Sie liegt direkt im Serengeti Nationalpark, dem zu den Weltkulturerbestätten zählenden, ältesten und bekanntesten Nationalpark Tansanias. Errichtet an den natürlichen Terrassen der südlichen Hänge des Nyamuma bietet die Lodge ein einzigartiges Ambiente und eine spektakuläre Aussicht auf das friedliche Tal des Mbalageti-Flusses und die weiten Ebenen.

Die Magie des afrikanischen Kontinents umhüllt jeden Winkel der Lodge. Das Hotel verfügt über 50 exquisit eingerichtete Zimmer mit natürlicher Belüftung, eigener Terrasse oder Balkon inklusive zwei Suiten mit zwei Schlafzimmern. Das Interieur ist geprägt durch die Verwendung von edlen Hölzern und Steinen in sanften Erdfarben und inspiriert von kolonialen und traditionellen afrikanischen Einflüssen. Eine gemütliche Lounge, Außenpool, Fitnessraum, Spa, Kids&Co-Bereich, Veranstaltungsräume, kostenloses WLAN und drei Restaurants, die ihre Gäste mit afrikanischer, mediterraner und orientalischer Küche sowie mit lokalen tansanischen Köstlichkeiten verwöhnen, runden das Angebot ab. In den beiden Bars werden nicht nur lokale Teesorten, Weine und afrikanische Spirituosen serviert, sondern auch ein fantastischer Blick über die afrikanische Steppe. Hier lässt es sich nach einem aufregenden Safari-Abenteuer wunderbar entspannen und pures „Jenseits von Afrika“-Feeling genießen oder bereits die nächsten Aktivitäten wie Heißluftballon-Fahrt, Fußsafari, Buschpicknick oder Jeepsafari planen.

Ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit

Bei der Entwicklung der Lodge wurde ein besonders großer Wert auf den Schutz und den Erhalt der umgebenden Natur gelegt. Etwa 45 Prozent der zur Versorgung der Lodge benötigten Energie wird durch Solarmodule erzeugt. Darüber hinaus wurde der Energieverbrauch des Hotels durch eine ausgeklügelte Bauweise generell reduziert. Sie erlaubt es der aus Osten wehenden Brise durch die Zimmer zu streichen und sie so auf natürliche Weise zu kühlen, ohne dass eine Klimaanlage notwendig wäre. Eine an die Küche angeschlossene Verbrennungsanlage erzeugt Kompost aus organischen Abfällen und stellt diesen den örtlichen Bauern als Düngemittel zur Verfügung.

Zur Reduzierung des Transportaufkommens wurde direkt auf dem Hotelgelände eine Wäscherei errichtet und mittels einer Plastikpresse reduziert man die Müllmenge, die abtransportiert werden muss. Ebenfalls der Plastikabfallreduktion dient eine Flaschenabfüllanlage am hoteleigenen Wasserloch. Das dort aus dem Boden gewonnene Wasser kann still oder mit Kohlensäure versetzt abgefüllt werden. Somit lassen sich die Glasflaschen wieder verwenden und die Menge der Produkte verringern, die von außerhalb des Parks zugeliefert werden müssen. Auch der Papierverbrauch wurde dank der Nutzung digitaler Möglichkeiten erheblich gesenkt.

Die meisten in den Restaurants verarbeiteten Lebensmittel stammen aus Tansania, viele aus den nahe gelegenen Regionen Arusha und Manyara. Damit unterstützt das Hotel lokale Gemeinden sowie örtliche Bauern und reduziert zugleich seinen CO2-Fußabdruck. Durch verschiedene Workshops rund um die Themen regionale Küche und Getränke möchte man die Gäste mit Tansanias kulinarischem Angebot vertraut machen.

Bei den Pflegeprodukten in den Bädern greift die Meliá Serengeti Lodge auf die hochwertigen Artikel der südafrikanischen Marke Healing Earth zurück, die sich auf die Verwendung ausgewählter afrikanischer Erzeugnisse spezialisiert hat. Sie werden in wiederverwendbaren Behältnissen angeboten und reduzieren damit den Verbrauch an Kunststoffverpackungen. Durch den Einsatz von Produkten des Dada Projects aus Sansibar (dort betreibt die Kette ihr luxuriöses Meliá Zanzibar) unterstützt Meliá eine vorbildliche Organisation, die Frauen aus der Region in der Kosmetikherstellung und Lebensmittelverarbeitung ausbildet und ihnen dadurch ein regelmäßiges Einkommen ermöglicht.

Tansania ist ohne den Stamm der in und an der Serengeti lebenden Massai nicht vorstellbar. Sie leben seit vielen Generationen dort und werden in logischer Konsequenz aktiv in den Hotelbetrieb mit einbezogen. So stellt der Stamm nicht nur die Mehrheit der Sicherheitsmitarbeiter, sondern auch zahlreiche weitere Hotelangestellte, die ihre einzigartige Kenntnis der Serengeti als wertvolles Wissen in den Hotelbetrieb einbringen. Durch den Verkauf handgefertigter Armreife und Halsketten im Hotelshop werden die Massai weiter unterstützt.

Mit dem neuen Hotel betreibt die Meliá-Gruppe nach dem Meliá Zanzibar ihr zweites Haus in Tansania. Der durchschnittliche Zimmerpreis beträgt 620 Euro (pro Zimmer, für zwei Personen, mit Vollpension). Tagesaktuelle Preise können günstiger sein. Ein halbtägiger Safariausflug im Hotelfahrzeug kostet ca. 175 Euro pro Person, eine Fußsafari ca. 120 Euro und eine Fahrt mit dem Heißluftballon etwa 450 Euro pro Person. Weitere Informationen gibt es unter www.melia.com

(Quelle/Bilder: Meliá Hotels International)