Auf nach Pitztal – wo nicht nur der Schnee zu Hause ist, sondern auch die Stars

Den 3. Dezember sollte man sich Rot im Kalender ankreuzen, wenn man Frauenpower erleben , bei Erfolgreichen Ski-Stars hinter die Kulisse schauen oder wenn man Spass haben und abtanzen möchte und dazu noch Skiverrückt. Dann sind sie in dem kleinen Dorf Pitztal genau richtig, den hier wird zudem:

Ein ganzes Dorf zum Adventskalender

Genuss für die ganze Familie

Genuss für die ganze Familie

Das kleine Dorf Plangeross, das seinen Platz zwischen steil aufragenden Felsriesen auf 1600 Meter Höhe im Pitztal behauptet, wird im Dezember zum Adventskalender. Jeden Abend öffnet ein anderes Haus sein Fenster und bewirtet nach alter Tradition Urlauber und Einheimische mit hausgemachten Spezialitäten wie selbst geräuchertem Speck, Strudel nach Familienrezept, Bratäpfeln, leckeren Keksen, Glühwein und Schnapserln. Jeweils um 20.30 Uhr trifft man sich, um die besondere Atmosphäre des Pitztaler Bergadvents zu atmen. Immer donnerstags geht’s mit Fackeln durch den tief verschneiten Wald zu einer Lichtung, auf der eine besinnliche Waldandacht unter freiem Himmel gehalten wird. Wer besondere Wünsche hat, kann sie übrigens im Christkindl-Postamt auf den Weg bringen: Das ist im Café 3440 auf dem Gletscher untergebracht und hat österreichweit den kürzesten Weg nach oben. Erwachsene zahlen ab 44 Euro für den Skipass, der für den Pitztaler Gletscher und das Skigebiet Rifflsee gilt, Kinder ab 26 Euro. Das Doppelzimmer kostet in der Vorweihnachtszeit ab 48 Euro mit Frühstück. www.pitztaler-bergadvent.at

Daheim im Pitztal – beim erfolgreichsten Ski-Paar der Welt: Ausstellung zu Marlies und Benni Raich
Eröffnung ist am 3. Dezember im Skigebiet Hochzeiger

Marlies & Benni Raich

Marlies & Benni Raich

Das erfolgreichste Ski-Paar der Welt ist im Pitztal zuhause: Marlies (geborene Schild) und Benni Raich bringen es zusammen auf acht Olympia-Medaillen, 17 WM-Medaillen, 12 Weltcup-Pokale und 73 Weltcup-Einzelsiege. Kürzlich haben sie sich aus dem aktiven Renngeschehen zurückgezogen, jetzt gewähren sie einen Blick hinter die Kulissen. Sie erzählen von Kindheit und Jugend, den ersten und den größten Siegen, den peinlichsten Momenten ihrer Karriere, offenbaren Trainings- und Ernährungspläne. Die beiden führen in Ton und Bild – mal auf Knopfdruck, mal durch Bewegungsmelder – durch die Ausstellung unter dem Titel „Parallelslalom Marlies & Benni Raich“. Besucher haben Gelegenheit, die menschliche Seite hinter den sportlichen Erfolgen zu entdecken und können darüber hinaus diverse Trainingsmethoden selbst ausprobieren. Die Ausstellung im Zeigerrestaurant im Pitztaler Skigebiet Hochzeiger ist von 3. Dezember bis Mitte Oktober nächsten Jahres geöffnet. Der Eintritt ist mit gültigem Bergbahnticket frei. www.hochzeiger.com

„Wir durften in alten Familienalben nach Fotos stöbern, haben intensive Gespräche geführt und Videos gedreht, mit denen Marlies und Benni die Besucher an den einzelnen Stationen empfangen“, erzählt Dr. Karl Forcher, der die Ausstellung entworfen hat. Das Konzept: sehr objekt- und personenbezogen, wenig Texttafeln, viel Ton und Bild sowie interaktive Elemente. Seit Frühjahr war die Ausstellung im Salzburger FIS Landesskimuseum in Werfenweng zu sehen, mit ihrem Umzug ins Pitztal hat sie jetzt einen Teil dazugewonnen, der die Beziehung von Benni Raich zum Skigebiet Hochzeiger darstellt. Während Marlies aus Saalfelden stammt und wegen Benni ins Pitztal kam, ist er hier groß geworden. „Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich auf meinem Hausberg beim Training verbracht habe“, sagt er und schätzt heute noch das Entgegenkommen und die Flexibilität, wenn es um bestimmte Präparierungen für spezielle Trainings, vielleicht auch mal um ungewöhnliche Uhrzeiten ging.

Was die beiden Stars verbindet? „Sie stammen aus Bauernfamilien, haben sportverrückte Eltern, hatten jede Unterstützung – und sind auch nach ihrem Erfolg auf dem Boden geblieben“, sagt Dr. Karl Forcher.

Besucher der Ausstellung gleiten über einen Slalom-Parcours in die Erfolgsgeschichte hinein. Erfahren nebenbei, dass Marlies Topfenknödel liebt, während Benni sich für Buchteln begeistert. Und dass die leidenschaftliche Köchin in der aktiven Athleten-Zeit wegen des enormen Kalorienbedarfs Portionen für fünf, statt für zwei Personen kochte – proteinreich in Zeiten des Muskelaufbaus, mit vielen Kohlehydraten, wenn es um die Ausdauer ging.
Weiter geht’s durch die Sicherheitsabteilung – mit Original-Schutzausrüstung der beiden. Protektoren für Rücken, Schienbein, Ellbogen, diverse Helme. Vieles davon sieht strapaziert aus. „Man kann sich gut vorstellen, welche Kräfte im Spitzensport wirken und schlussfolgert von allein, dass zumindest Rückenprotektor und Helm auch für den normalen Skifahrer von Vorteil sind“, so Dr. Karl Forcher.

Bei den Trophäen hat er sich auf eine kleine Auswahl beschränkt. Die immer noch überwältigend ist und hinter Glas in Vitrinen präsentiert wird. Daneben: Die Original-Skier, mit denen die Spitzensportler ihre Siege errungen haben. Nach der Ausstellung wandern im Herbst alle persönlichen Leihgaben zurück ins private Umfeld des Erfolgs-Paares.

Frauen-Power im Pitztal: „Safe on Snow“-Workshop mit Profi-Freeriderinnen

Die perfekte Linie

Die perfekte Linie

Sie haben sich beharrlich in einer Männerdomäne hochgekämpft und gehören seit Jahren zu den absoluten Stars der Szene – die drei Freeriderinnen Aline Bock, Eva Walkner und Jackie Paaso. Gemeinsam bieten sie in diesem Winter erstmals Lawinenkurse nur für Frauen an. Für Samstag, 3. Dezember, laden sie zum „Safe on Snow“-Workshop ins Pitztal. Das Trio berichtet im Café 3440, dem höchsten Punkt des Gletscher-Skigebiets, von Extremsituationen am Berg und erklärt, wie die optimale Vorbereitung aussieht. Danach beginnt der praktische Teil mit Skiführerin Angelika Kaufmann als Haupt-Guide des Tages. Schneeprofile schaufeln, Umgang mit Sonde und Piepser, das Auffinden Verschütteter bei laufender Stoppuhr. Und dann: Ab in den Tiefschnee.

Das Angebot richtet sich an geländeaffine Skifahrerinnen und Snowboarderinnen ebenso wie an Tourengeherinnen. „Wir möchten das Bewusstsein für die alpinen Gefahren schärfen“, erklären Aline Bock, die 2010 die Freeride World Tour gewonnen hat und inzwischen vorwiegend Filme dreht sowie Eva Walkner, die nach wie vor ganz vorne mitfährt. Vize-Weltmeisterin Jackie Paaso gehörte bereits zu den Initiatorinnen der amerikanischen „Safe as Clinics“, dem Prototypen der „Safe on Snow“-Kurse. „Frauen neigen dazu, sich auf ihre männlichen Kollegen zu verlassen. Dabei geht es darum, Risiken selbst einzuschätzen und eigene Entscheidungen zu treffen“, sagt sie. Der Lawinenkurs im Pitztal beginnt um 7 Uhr (Treffpunkt Talstation Gletscherexpress) und endet gegen 17 Uhr mit einer Tombola zugunsten der Tiroler Lawinenhundestaffel. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro inklusive Skipass und Verpflegung. Wer sich bis spätestens 15. November unter www.safeonsnow.org anmeldet, zahlt nur 100 Euro. Weitere Infos www.pitztaler-gletscher.at

DJ Ötzi eröffnet Skisaison im Pitztal

DJ Oetzi

DJ Oetzi

(Hochzeiger/Pitztal) Das Pitztaler Skigebiet Hochzeiger eröffnet am Samstag, 3. Dezember, mit DJ Ötzi offiziell die Wintersaison. Der Stimmungsmacher, der längst zu den erfolgreichsten Exportschlagern Österreichs gehört, stand hier schon 2000 auf der Bühne, als er gerade den Amadeus Austrian Music Award als „Newcomer des Jahres national“ erhalten hatte. Jetzt kommt er wieder – mit bekannten Hits wie „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, „Hey Baby“ und dem neuen Song „A Mann für Amore“. Los geht es um 14.30 Uhr an der Hochzeiger-Mittelstation. Bevor DJ Ötzi auftritt, heizen „Die bärigen Tiroler“ ein. Jeder, der einen gültigen Skipass hat, ist mit von der Partie. Der Liftbetrieb beginnt bereits am Freitag – einen Tag vor dem großen Opening, zu dem 4000 Gäste erwartet werden. Bis einschließlich 23. Dezember lockt der Hochzeiger, dem die Experten von skiresort.de aktuell die Auszeichnung „Geheimtipp: Führendes Skigebiet bis 40 km Pisten“ verliehen haben, mit dem günstigen Winterstarttarif und Tagestickets für 32 Euro (Erwachsene) bzw. 20 Euro (Kinder). In der Hauptsaison liegt der Preis bei 43 bzw. 27 Euro.
Weitere Infos: Tourismusverband Pitztal, Unterdorf 18, A-6473 Wenns,
Tel. +43 (0) 54 14 86999, info@pitztal.com, www.pitztal.com

(Quelle/Bilder: Kunz PR GmbH & Co.KG)

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