Juni 26th, 2013 von admin
Der deutsche Urlauber ist nach wie vor preisbewusst: Es zählt nicht nur, was die Reise bietet, sondern auch, was sie kostet. Viele Reisewillige achten deshalb auf die wirtschaftliche Entwicklung – im Ferienparadies wie zuhause. Aber macht die Eurokrise den Urlaub in einem der betroffenen Länder gleich zum Schnäppchen? Ist der Euro inzwischen zu „stark“ für eine Fernreise? Und überhaupt: Wo bekomme ich als Tourist das meiste für mein Geld? Reiseexpertin Birgit Dreyer von der ERV (Europäische Reiseversicherung) antwortet im Expertengespräch auf diese Fragen und erklärt außerdem, wo Urlauber besser nicht auf jeden Cent schauen sollten.Der deutsche Urlauber ist nach wie vor preisbewusst: Es zählt nicht nur, was die Reise bietet, sondern auch, was sie kostet. Viele Reisewillige achten deshalb auf die wirtschaftliche Entwicklung – im Ferienparadies wie zuhause. Aber macht die Eurokrise den Urlaub in einem der betroffenen Länder gleich zum Schnäppchen? Ist der Euro inzwischen zu „stark“ für eine Fernreise? Und überhaupt: Wo bekomme ich als Tourist das meiste für mein Geld? Reiseexpertin Birgit Dreyer von der ERV (Europäische Reiseversicherung) antwortet im Expertengespräch auf diese Fragen und erklärt außerdem, wo Urlauber besser nicht auf jeden Cent schauen sollten.In der Euro-Krise sind Reisen in die südlichen Euroländer vermeintlich günstig. Stimmt das?2012 gab es in den Krisenländern teilweise einen starken Buchungsrückgang. In der Folge fielen die Preise leicht, aber nicht zu deutlich. Genug immerhin, um die Nachfrage anzukurbeln. Und deswegen liegen die Buchungen heute in vielen südlichen Euroländern wieder auf Normalniveau. Einige sind infolgedessen dieses Jahr keine besonders günstigen Reiseziele mehr: So können zum Beispiel in Spanien die Preise sogar höher als üblich ausfallen. In den traditionell günstigen Reiseländern bekommen Urlauber dagegen weiterhin besonders viel für ihr Geld, etwa in der Türkei oder Ägypten. Davon profitieren besonders Familien mit Kindern. Kommen diese Reiseziele in die engere Auswahl, empfehle ich zurzeit allerdings, deren politische Situation im Auge zu behalten und vor der Buchung die aktuelle Lagebeurteilung des Auswärtigen Amtes abzurufen.Wirken sich die Wechselkurse der Währungen auf die Kosten bei Fernreisen aus?Der Wechselkurs von Währungen ist bei Fernreisen tatsächlich ein Kostenfaktor. Noch vor einem Jahr war zum Beispiel der Euro gegenüber dem Dollar besonders stark. Reisen in die U.S.A. lohnten sich, da die Urlauber für jeden gewechselten Euro vergleichsweise viel Dollar bekamen. Das ist zwar immer noch so, aber im Vergleich zum Vorjahr sind U.S.A.-Reisen 2013 wieder etwas teurer. Gleiches gilt für Länder, deren Währung stark an die US-Währung gekoppelt ist, etwa Dubai, Mexiko, Dominikanische Republik, Costa Rica, Thailand, die Malediven und Sri Lanka. Wichtig ist deshalb, die aktuellen Wechselkurse immer im Auge zu behalten. Einfach ist das etwa mit einem Währungsrechner, zum Beispiel auf www.erv.de.Viele Reisende sind kreativ beim Sparen. Wobei sollte das Budget aber keinesfalls zu stark gekürzt werden? Besonders beim Gesundheitsschutz. Denn gerade im Urlaub – und vor allem bei Fernreisen – ist das Risiko einer Verletzung oder Erkrankung nämlich besonders hoch. Die notwendigen Impfungen sowie eine Reiseapotheke sollten deshalb auch bei schmaler Reisekasse keinesfalls auf der Streichliste stehen. Ebenso spart an der falschen Stelle, wer auf den Auslandskrankenschutz verzichtet: Die Kosten für eine Krankenbehandlung im Ausland werden von den gesetzlichen Kassen nur zu den Regelsätzen übernommen, die in Deutschland üblich sind. Weil im Ausland aber oft nur Privatkliniken eine angemessene Behandlung anbieten, können schnell wesentlich höhere Kosten entstehen. Die Differenz muss der Patient dann aus eigener Tasche zahlen. Mit einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung, die übrigens gar nicht teuer ist, schließen Urlauber diese Lücke und können beruhigt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem organisiert und finanziert die Auslandskrankenversicherung auch den Krankenrücktransport. Gesetzliche Krankenkassen erstatten diesen in der Regel nicht. (News-Reporter:NET)

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