Juli 4th, 2011 von admin

Autoreisende, die ihren Urlaub im Ausland verbringen, müssen auch in diesem Sommer mit Behinderungen rechnen. Besonders an den Wochenenden wird es auf wichtigen Hauptverkehrsrouten eng. Der ADAC die größten Staufallen aufgelistet:

Österreich: West-Autobahn A 1 (Salzburg–Wien), Ost-Autobahn A 4 (Wien–Budapest), Inntalautobahn A 12 (Kufstein–Innsbruck), Brennerautobahn A 13 (Innsbruck–Brenner), Rheintal-Autobahn A 14 (Lindau–Bregenz–Arlberg), Arlberg-Schnellstraße S 16 (Innsbruck–Arlberg–Bludenz) und Fernpass-Route B 179 (Füssen–Reutte–Nassereith).

Schweiz: Gotthard-Route A 2 vor dem Gotthardtunnel insbesondere in Richtung Süden. Die Ausweichroute über den San Bernardino (A 13) ist aufgrund von Baustellen ebenfalls staugefährdet. Als gute, wenn auch nicht ganz preiswerte Alternative nennt der ADAC die Lötschberg-Autoverladung. Auch die A 1 (St. Gallen–Zürich–Bern) sowie die A 3 (Basel–Zürich–Chur) sind staugefährdet.

Italien: A 22 Brennerautobahn zwischen dem Brenner und Modena, A 23 (Villach–Udine), A 4 (Brescia–Verona–Venedig–Triest) und weiter über den schmalen slowenischen Küstenstreifen bis zur kroatischen Grenze bei Dragonja, A 7 (Mailand–Genua), de A 9 (Chiasso–Mailand) sowie der Großraum Mailand.

Frankreich: A 36/A 39/A 7 (Mühlhausen–Dole–Lyon–Orange), A 9 (Orange–Nimes–Montpellier–spanische Grenze) und A 8 an der Côte d`Azur von Monaco nach Aix-en-Provence sowie der Lyoner Stadttunnel „Fourviere“ (A 6 Dijon–Lyon).

Kroatien: Mautstellen auf der Urlauberroute Nr. 1 (Zagreb–Zadar–Split). Staugefährdet sind auch die Verbindungen Triest–Rijeka, die A 1/A 6 (Zagreb–Rijeka) sowie die Küstenstraßen.

Slowenien: A 2 (Karawankentunnel–Ljubljana), A 1 (Ljubljana–Koper), A 2 (Ljubljana–Zagreb) sowie die Strecke von Spielfeld (Österreich) über Maribor und Ptuj nach Macelj an der kroatischen Grenze.

Transitreisende in Richtung Griechenland/Türkei sollten eine Fahrt durch die serbische Hauptstadt Belgrad meiden. Alternative: Bei Dobanovci westlich von Belgrad auf die Südwestumfahrung E 75 neu ausweichen.

An Grenzübergängen mit Kontrollen kommt es zu längeren Wartezeiten. Insbesondere Transitreisende in Richtung Griechenland/Türkei sollten Geduld im Reisegepäck haben. Der ADAC rät, die Wochenenden zu meiden und stattdessen lieber unter der Woche zu starten. (Auto-Reporter.NET/sr)

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