Promillegrenzen im Ausland: Jeder 5. deutsche Urlauber sündigt

Viele deutsche Urlauber genehmigen sich in den Ferien ein Glas zu viel. Die Quittung: ein Strafzettel aus dem Urlaubsland. Nach einer repräsentativen Umfrage von holiday autos mit der GfK riskiert mehr als jeder fünfte deutsche Autofahrer (21 %) einen Strafzettel wegen Überschreitens der Promillegrenze.

holiday autos hat mit der GfK mehr als 1.000 Autofahrer aus Deutschland befragt. Anders als vielleicht gemeinhin erwartet wird, überrascht der Vergleich der Geschlechter. So rechnen 24 Prozent der Frauen und nur 19 Prozent der Männer mit einem entsprechenden Strafzettel wegen Alkohol am Steuer im Urlaubsland.

Besonders gefährdet sind junge Autofahrer, wie die Befragung ergab. 28 Prozent der Fahranfänger zwischen 18 und 29 Jahren fürchten einen Strafzettel, weil die Promillegrenze von ihnen nicht eingehalten wurde. 16 Prozent rechnen mit Post wegen Fahrens gegen die Fahrtrichtung und zwölf Prozent wegen Falschparkens. Autofahrer zwischen 40 und 49 Jahren gehen im Vergleich eher souverän mit den internationalen Verkehrsregeln um.

Während im Urlaub schon mal verkehrstechnisch gesündigt wird, indem Einbahnstraßen falsch befahren (15 %) oder Fußgängerzonen nicht beachtet werden (10 %) und falsch geparkt wird (9 %), halten sich deutsche Urlauber aber weitestgehend an die im Gastland herrschenden Tempolimits. Nur fünf Prozent der Autofahrer geben an, im Urlaub zu schnell unterwegs zu sein; fast ebenso viele (4 %) überfahren auch schon mal eine rote Ampel. (Auto-Reporter.NET/arie)

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