September 20th, 2010 von admin

Das Auto dient wieder vermehrt als Verkehrsmittel, um an den Urlaubsort zu gelangen, und das bleibt nicht ohne Folgen. So sind zwischen Ende Juni und Mitte September vom ADAC an den zwölf Ferien-Wochenenden auf deutschen Autobahnen 994 Staus mit einer Länge von zehn Kilometern und mehr registriert worden. „Nur“ 722 waren an den Reisewochenenden des vergangenen Jahres. Der Anstieg um 37 Prozent ist umso bemerkenswerter, da es auf den Fernstraßen rund zehn Prozent weniger Baustellen gab.

Insgesamt summierten sich die Blechkolonnen durch lange Staus in dieser Sommer-Saison nach Berechnungen des Autoklubs auf eine Strecke von 13.948 Kilometern. Das entspricht in etwa der Distanz von Berlin nach Peking und zurück. Im Vorjahr waren es nur 9 897 Kilometer.

Mitverantwortlich für die hohe Anzahl der Staus, vor allem freitags, macht der ADAC auch die Zunahme des Güterfernverkehrs sowie das Ende der Kurzarbeit in vielen Unternehmen.

Die am stärksten belasteten Autobahnen waren die A 8 Karlsruhe–Stuttgart–München–Salzburg mit 175 Staus vor der A 7 Flensburg–Hamburg–Hannover–Würzburg–Kempten mit 125 und der A 1 Lübeck–Hamburg–Bremen–Köln mit 116 gezählten Staus von über zehn Kilometer Länge. Spitzenreiter der Saison war ein 45 Kilometer langer Stau am Sonntag, dem 29. August, auf der A 8 Salzburg–München zwischen Bad Reichenhall und Bernau. (Auto-Reporter.NET/sr)

Tags: , , , ,