Ritten – die Sonnenterrasse Bozens

Die perfekte Wahl für Genussurlauber und frisch gewählte Bundespräsidenten! Kurze Wege ins Glück: Bozen ist Südtirols Landeshauptstadt und gilt als das kulturelle Epizentrum zwischen Brenner und Gardasee. Das Einmalige an der Tirol-mediterranen Alpenmetropole: In nur 12 Minuten geht’s per Seilbahn 1.000 Meter hinauf in die Sommerfrische – auf den Ritten, den Platz an der Sonne, zu dessen Fans einst Sigmund Freud und heute der frisch gekürte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zählen.

Das Rittner Horn – oder kurz: der Ritten – ist der Hausberg Bozens.

2.000 Meter über der 100.000-Einwohner-City sieht man trefflich fern: von den Gletscherriesen des Ortlers und der Ötztaler Alpen bis weit hinein in die sagenhafte Dolomitenwelt. Von den Stubaier- und Zillertaler Alpen bis fern hinab in die Brenta-Dolomiten. Kein Wunder also, dass der Ritten gemeinhin als der schönste Aussichtsberg Südtirols gilt. Ein Stockwerk unter dem 2.260 Meter hohen, flachen Gipfel lockt das gleichnamige, klimatisch gesegnete Hochplateau mit Oberbozen, Klobenstein und weiteren 15 Bergdörfern seit jeher die Menschen an: seit der Aufklärung Künstler und Philosophen, seit der Hochzeit des alpinen Tourismus Anfang des 20. Jahrhunderts die „Sommerfrischler“ und heutzutage Genussurlauber und Familien. Gemeinsam erforschen sie unter anderem die „Rittner Erdpyramiden“, die höchsten und formschönsten in ganz Europa. Und schauen pädagogisch wertvoll fern.

Sommerfrische auf dem Ritten, oder: ein Platz an der Sonne!

Apropos Sommerfrischler: Hier oben am Ritten – und das ist keine Dolomitensage – wurde die Sommerfrische erfunden. Vor über 500 Jahren entstand der Brauch, dass wohlhabende Bozner Familien alljährlich zu Beginn des Sommers in die „Frisch“, also aus der Stadt hinauf auf die hoch gelegenen Sonnenbalkone, zogen. Diese traditionelle Sommerfrische dauerte genau 72 Tage. Am 29. Juni, dem Peter- und Paulstag, wurde der Hausstand in Truhen verstaut, die Kinder in „Pennen“ (aus Ruten geflochtene Tragkörbe) gepackt und zusammen mit der „gnädigen Frau“ – im Damensattel hoch zu Ross – in luftige Höh’ gebracht. Seit der „Belle Époque“ rund um die vorletzte Jahrhundertwende gilt Bozen als die Sommerfrischler-Welthaupt-stadt. Und als Fortschrittsmotor des alpinen Tourismus. Stichwort: Rittner Bahn.

Ritten modern: In 12 Minuten von der Alpenmetropole Bozen auffi auf den Berg

Die Eröffnung der Rittner Bahn anno 1907 war eine Technik-Sensation. Denn die Zahnradbahn überwand die knapp 1.000 Höhenmeter vom Waltherplatz in Bozen auf den Ritten in unfassbaren 90 Minuten. Sie überstand zwei Weltkriege und ging 1966 zugunsten einer Seilschwebebahn in Rente. Die historische Schmalspurbahn verbindet auch heute noch die Rittendörfer Oberbozen, Wolfsgruben, Lichtenstern und Klobenstein. Dieses Jahr feiert „die älteste Rittner Dame“ ihren 110. Geburtstag. Seit 2009 schaufelt eine ultramoderne Umlaufbahn, die erste ihrer Art in Italien, 550 Personen pro Stunde von Bozen hinauf in die Sommerfrische. Und in nur 12 Minuten wieder mitten hinein in den bunten Trubel Bozens. Einer Stadt, die Tiroler Schmäh mit italienischem Dolce Vita versöhnt.

Oben Ritten, unten Bozen: Kultur- und Naturprogramm für alle

Mit der „RittenCard“, die natürlich im Zimmerpreis inbegriffen ist, gondelt man gratis hinab zu den Laubengassen der Alpenmetropole Bozen. Und hat die Wahl zwischen 88 Museen (z. B. das Ötzimuseum oder das Imkereimuseum Plattner), Schlössern (z. B. Messner Mountain Museum oder Schluss Runkelstein) und Sehenswürdigkeiten in ganz Südtirol. Eine tägliche Berg- und Talfahrt hinauf zum Rittner Horn ist auch dabei – und jede Menge Ermäßigungen bei Freibädern, Reiten, Bogenschießen, Lamatrekking, Beauty, Spa und weiteren Freizeitangeboten. Vor allem ist der Ritten aber eines: der Platz an der Sonne! Weitere Infos unter www.ritten.com

(Quelle/Bilder:neocomm)

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