Tipps für Autofahrende bei hohen Temperaturen

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Temperaturen bis über die 30-Grad-Marke bedeuten für Autofahrende vor allem Stress am Steuer. Bei direkter Sonneneinstrahlung verwandelt sich das Fahrzeuginnere schnell in eine Sauna mit Temperaturen von über 60 Grad, was die Fahrtüchtigkeit und somit die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann. Gesundheitliche Probleme wie Kreislaufschwäche und Herz-Rhythmus-Störungen können die Folge sein. Laut ADAC-Unfallforschung passieren in der heißen Jahreszeit häufiger schwere Unfälle, etwa durch Missachtung der Vorfahrt oder Zusammenstöße mit vorausfahrenden Fahrzeugen. Demnach ereignet sich jeder siebte schwere Unfall an Tagen mit Temperaturen von mehr als 25 Grad Celsius - gerade bei Verkehrssituationen, die hohe Konzentration erfordern. Der ADAC gibt Tipps, den Gefahren durch Hitze am Steuer vorzubeugen:

Wer längere Fahrten vor sich hat, sollte am frühen Morgen oder Abend starten und regelmäßig Bewegungspausen im Schatten einlegen.

Viel trinken - am besten bis zu drei Liter Wasser, Saftschorle oder ungezuckerten Tee täglich. Immer darauf achten, dass Kinder und Senioren ausreichend trinken. Wer Warnzeichen wie Kopfschmerzen und Schwindel verspürt, sollte schnell den Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen.

Weder Menschen noch Tiere ‚mal kurz‘ im Auto zurücklassen - auch nicht, wenn man im Schatten geparkt hat. Durch den sich ändernden Sonnenstand kann es im Auto schnell sehr heiß werden. Dann können schon wenige Minuten ausreichen, um einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Sind Personen oder Tiere durch die Hitze gefährdet, sollte die Polizei alarmiert werden.

Im Schatten parken oder Oberflächen abdecken. Teile wie Armaturenbrett, Lenkrad und Schaltknauf können bei direkter Sonneneinstrahlung so heiß werden, dass man sich gegebenenfalls Hautverbrennungen zuziehen kann. Daher beim Parken am besten ein schattiges Plätzchen suchen oder die wichtigsten Teile im Innenraum mit einer Decke oder einem Handtuch abdecken. Ein Sonnenschutz an den hinteren Scheiben hilft, etwas Hitze draußen zu lassen.

Klimaanlage nicht zu kalt einstellen. Zu starkes Herunterkühlen belastet den Kreislauf enorm und kann zu Erkältungen und Verspannungen führen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen. Vor dem Losfahren hilft es, Fenster und Türen kurz zu öffnen, um kühlere Außenluft hereinzulassen. Beim Starten des aufgeheizten Autos kurz das Umluftgebläse einschalten. Auf Kurzstrecken am besten ganz auf die Klimaanlage verzichten und lieber mit geöffnetem Fenster fahren. Das spart zusätzlich Kraftstoff. (dpp-AutoReporter/wpr)

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