Mai 19th, 2014 von admin
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Fliegen Passagiere einer Airline von Frankfurt am Main über Sáo Paulo nach Belem/Brasilien und wird der erste Teil pünktlich abgewickelt, der zweite aber mit einer 8 1/2stündigen Verspätung, so kann für keine Ausgleichsleistung vom Flugunternehmen verlangt werden, weil der innerbrasilianische Flug von der europäischen Fluggastrechte-Verordnung nicht erfasst wird. (Hier kam es zu der erheblichen Verspätung des Anschlussfluges, weil - entgegen der Buchung - ein Zwischenstopp eingelegt worden war. Der Bundesgerichthof: Die europäische Verordnung ist für jeden Flug gesondert zu prüfen - selbst dann, wenn die Flüge von derselben Fluggesellschaft durchgeführt wurden und als Anschluss gemeinsam gebucht werden konnten.) (BGH, X ZR 12/12) (Wolfgang Büser/dpp)

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