Mit der richtigen Beladung sicher in den Urlaub

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Moderne Autos sind mit Sicherheitstechnik hochgerüstet. Doch ganz gleich ob ESP, Spurhalteassistent oder Notbremssystem: Die ausgefeilteste Elektronik nützt wenig, wenn durch falsche Beladung umherfliegendes Gepäck zur tödlichen Gefahr für die Insassen wird. Gerade vor der Fahrt in den Urlaub sollten deshalb einige Regeln beachtet werden, um unnötige Risiken zu vermeiden. A.T.U-Experte Franz Eiber gibt Tipps zur richtigen Beladung des Autos.

1. Schweres Gepäck nach unten: Beim Verstauen des Gepäcks sollten schwere Gegenstände möglichst weit unten und vorne im Kofferraum platziert werden.Leichtere Gepäckstücke können weiter oben verstaut werden.

2. Mit Spanngurten sichern: Bei Kombis und Vans muss ein Gepäcknetz oder Gitter dafür sorgen, dass die Ladung richtig gesichert ist. Zusätzlich sollten schwere Gepäckstücke unbedingt mit Spanngurten an den Zurrösen im Kofferraumboden fixiert werden. Nur so wird das Gepäck bei einer Vollbremsung nicht zum Geschoss.

3. Maximale Zuladung beachten: Beim Ermitteln der Zuladung müssen neben dem Gepäck auch die Mitfahrer berücksichtigt werden. Durchschnittliche Zuladungswerte liegen zwischen 400 und 600 kg. Die Höchstgrenze für das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs findet man in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein).

4. Bei Platzmangel Dachbox verwenden: Wenn der Raum im Fahrzeuginnern ausgeschöpft ist, lohnt sich die Anschaffung einer Dachbox als zweiter Kofferraum. Darin sollten aber nur leichte Gegenstände verstaut werden. Ganz wichtig: Die Beladungshinweise des Herstellers beachten und alle Gepäckstücke in der Dachbox mit Spanngurten sichern.

5. Reifenluftdruck und Scheinwerfer einstellen: Aufgrund des höheren Gesamtgewichts müssen die Scheinwerfereinstellungen korrigiert werden, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Ausnahme: Fahrzeuge mit Xenon-Scheinwerfern, da diese über eine automatische Scheinwerfereinstellung verfügen. Aber auch bei diesen Autos sollte der Reifendruck entsprechend den Herstellerangaben erhöht werden.

6. Sicherheitszubehör kontrollieren: Sind Warndreieck, Warnwesten und Werkzeugset an Bord? Beim Verbandskasten sollte sicherheitshalber das Ablaufdatum geprüft werden. Informieren Sie sich, was im Urlaubsland mitgeführt werden muss. Wenn diese Tipps beachtet werden, kann bei der Fahrt in den Urlaub nicht mehr viel schief gehen. Bei A.T.U finden Autofahrer alles Nötige für die große Fahrt, von der Warnweste über Ladungssicherungssysteme bis hin zu Dachboxen. (dpp-AutoReporter)

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Mit der richtigen Beladung sicher in den Urlaub

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Moderne Autos sind mit Sicherheitstechnik hochgerüstet. Doch ganz gleich ob ESP, Spurhalteassistent oder Notbremssystem: Die ausgefeilteste Elektronik nützt wenig, wenn durch falsche Beladung umherfliegendes Gepäck zur tödlichen Gefahr für die Insassen wird. Gerade vor der Fahrt in den Urlaub sollten deshalb einige Regeln beachtet werden, um unnötige Risiken zu vermeiden. A.T.U-Experte Franz Eiber gibt Tipps zur richtigen Beladung des Autos.

1. Schweres Gepäck nach unten: Beim Verstauen des Gepäcks sollten schwere Gegenstände möglichst weit unten und vorne im Kofferraum platziert werden.Leichtere Gepäckstücke können weiter oben verstaut werden.

2. Mit Spanngurten sichern: Bei Kombis und Vans muss ein Gepäcknetz oder Gitter dafür sorgen, dass die Ladung richtig gesichert ist. Zusätzlich sollten schwere Gepäckstücke unbedingt mit Spanngurten an den Zurrösen im Kofferraumboden fixiert werden. Nur so wird das Gepäck bei einer Vollbremsung nicht zum Geschoss.

3. Maximale Zuladung beachten: Beim Ermitteln der Zuladung müssen neben dem Gepäck auch die Mitfahrer berücksichtigt werden. Durchschnittliche Zuladungswerte liegen zwischen 400 und 600 kg. Die Höchstgrenze für das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs findet man in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein).

4. Bei Platzmangel Dachbox verwenden: Wenn der Raum im Fahrzeuginnern ausgeschöpft ist, lohnt sich die Anschaffung einer Dachbox als zweiter Kofferraum. Darin sollten aber nur leichte Gegenstände verstaut werden. Ganz wichtig: Die Beladungshinweise des Herstellers beachten und alle Gepäckstücke in der Dachbox mit Spanngurten sichern.

5. Reifenluftdruck und Scheinwerfer einstellen: Aufgrund des höheren Gesamtgewichts müssen die Scheinwerfereinstellungen korrigiert werden, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Ausnahme: Fahrzeuge mit Xenon-Scheinwerfern, da diese über eine automatische Scheinwerfereinstellung verfügen. Aber auch bei diesen Autos sollte der Reifendruck entsprechend den Herstellerangaben erhöht werden.

6. Sicherheitszubehör kontrollieren: Sind Warndreieck, Warnwesten und Werkzeugset an Bord? Beim Verbandskasten sollte sicherheitshalber das Ablaufdatum geprüft werden. Informieren Sie sich, was im Urlaubsland mitgeführt werden muss. Wenn diese Tipps beachtet werden, kann bei der Fahrt in den Urlaub nicht mehr viel schief gehen. Bei A.T.U finden Autofahrer alles Nötige für die große Fahrt, von der Warnweste über Ladungssicherungssysteme bis hin zu Dachboxen. (dpp-AutoReporter)

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