Mai 8th, 2012 von admin
Im Hochgebirge werden nach und nach die Alpenquerungen für den Verkehr wieder freigegeben. Von den insgesamt rund 200 meist befahrenen Alpenpässen sind nur noch 32 mit einer Wintersperre versehen. Das sind vier weniger als in der Vorwoche. Wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt, sind die Sperrungen der Pässe am Cayolle und am Mont Cenis  in Frankreich sowie am Lech-Warth in Österreich aufgehoben worden; sie waren wegen Lawinengefahr gesperrt. In der Schweiz ist der Oberalppass wieder passierbar. Vor knapp einem Jahr (10.05.2011) waren unter dem Eindruck milder Aprilwochen nur 20 Alpenquerungen noch unpassierbar, zwölf weniger als heute. Weitere Pass-Öffnungen erwartetIn der Schweiz wird mit der Öffnung des San Bernadinopasses am 12. Mai 2012 gerechnet. Der St. Gotthardpass soll am 23. Mai pünktlich zum Beginn der Pfingstferien öffnen. Die Alpenquerungen Forcola die Livigno und der Splügenpass zwischen der Schweiz und Italien haben die Öffnung verschoben und sind ebenfalls noch bis auf Weiteres in der Wintersperre. Frühlingstemperaturen im Alpenraum – nachts GlättegefahrDie weiterhin milde Witterung mit Temperaturen von bis zu 25 Grad wird in den nächsten Tagen weitere Öffnungen von Alpenpässen möglich machen. Mit Schneefällen ist vereinzelt in Lagen ab 2.000 bis 2.500 Metern zu rechnen. Durch die Warmluft bis Ende der Woche ist auch zunächst in den Nächten kein Frost zu erwarten, bevor zum Wochenende wieder kühlere Luftmassen zu uns kommen und pünktlich zu den Eisheiligen auch wieder mit Frösten in der Nacht zu rechnen ist. Daher rät der Automobilklub zu erhöhter Vorsicht wegen überfrierender Nässe bei Fahrten in der Nacht und in den Morgenstunden. Im hochalpinen Gebirgsregionen ist nach wie vor Winterausrüstung notwendig. (Auto-Reporter.NET/sr)

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