Weitere Schneefälle sorgen für geschlossene Pässe

In diesem Winter kommen Schnee-Fans auf ihre Kosten, aber für Autofahrer werden Alpenquerungen immer beschwerlicher. Von den rund 200 Passstraßen sind derzeit 44 für den Durchgangsverkehr gesperrt, zwei mehr als vor einer Woche. Das geht aus dem heute (28. Dezember) veröffentlichten Alpenstraßenbericht des ACE Auto Club Europa hervor. Autofahrern wird geraten, sämtliche Bergstrecken grundsätzlich nur noch mit kompletter Winterausrüstung anzusteuern, Schneeketten inklusive. Aufgrund sich ändernder Wetterverhältnisse sollten sich Reisende über die Verkehrslage auf den Alpenpässen jeweils aktuell im Internet informieren (Befahrbarkeit der Alpenpässe).

Veränderung zur Vorwoche: Wieder offen ist der Lukmanierpass in der Schweiz (nur noch Nachtsperre 18–8 Uhr)

Neu beziehungsweise vorübergehend sind folgende Pässe geschlossen: Italien: Grödnerjoch und Jaufenpass Österreich: Lech-Warth (nach kurzer Öffnung jetzt Wintersperre)

Straßensperrungen/Kettenpflicht: Kettenpflicht besteht in Österreich für alle Fahrzeuge auf folgenden Strecken: Arlberg-Bundesstraße B197, zwischen Arlbergpass und St. Anton am Arlberg

Kettenpflicht für Lkws: B164, Hochkönig-Bundesstraße, zwischen Dienten und Maria Alm L49, Bregenzerwald-Straße, zwischen Dornbirn Haselstauden über Achrain und Alberschwende L193, Faschina-Straße, zwischen Fontanella und Damüls L713, Kaiserau-Landesstraße, über den Pass Kaiserau L714, Stadtgebiet Dornbirn

Winterausrüstungspflicht in Südtirol: In Südtirol dürfen bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur Fahrzeuge fahren, die Winterreifen oder montierte Schneeketten haben. Über die Verordnung wird durch entsprechende Straßenbeschilderung informiert.

Kettenpflicht in der Schweiz: Der ACE empfiehlt, bei Fahrten in die Schweiz generell Schneeketten mitzuführen. Viele Pässe haben Schneefahrbahnen, und eine Kettenpflicht für einzelne Pässe kann jederzeit kurzfristig eingeführt werden. (Auto-Reporter.NET/sr)

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